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Jewgenij Samjatin’s “WIR”

“Wir” spielt im „Einzigen Staat“, einem Gebilde, das nach einem 200-jährigen Krieg und der „allerletzten Revolution“ entstand. Dieser Staat besteht aus einer von einer Mauer geschützten Stadt, die Häuser dieser Stadt besitzen Wände aus Glas. Heerscharen von „Beschützern“ wachen über das „Wohl“ der Einwohner, deren Leben bis zum kleinsten Handgriff reglementiert ist, über allen steht ein übermächtiger „Wohltäter“. „Nummern“ – gemeint sind Menschen –, die sich gegen diese „Fürsorge“ wehren, werden öffentlich hingerichtet. Der Einzelne zählt nicht, was zählt, ist das Kollektiv. Im Laufe des Buches wird unter anderem eine Gehirnoperation entdeckt, die das Fantasiezentrum im Menschen entfernt und somit Gedanken des Widerstandes unmöglich macht.
(Wikipedia)

Das Buch (das auch Huxley und Orwell beeinflusst hat) fand ich sehr beeindruckend.
Erzählt wird die Geschichte der Nummer D-503, der in einer Welt in der alles mathematisch geregelt ist, eine Krankheit bei sich entdeckt: eine Seele.
Eine Dystopie, die in einer Zeit, in der Partnervermittlungs-Seiten im Netz eine Geld-zurück-Garantie geben, wenn die Partnerschaft nicht hält und TV-Programme nicht nach künstlerischem Aspekt geplant werden, sondern nach erwarteten Einschaltquoten, eine Warnung an alle sei sollte, denen Menschen wichtiger sind als Menschen.

Kurz:
Fand das Buch sehr Gut – EMPFEHLENSWERT!

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