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:gesehen: Noah

Tora- oder Bibelgeschichten als Fantasy?

Warum eigentlich nicht? Schließlich sind wir ja auch schon mehrmals mit der griechisch/römischen Mythologie – Herkules und Xena, Troja, 300,  – konfrontiert worden, begegnen Thor und Loki in letzter Zeit öfter im Kino und auch das leben von Buddha  wurde ja  schon frei nacherzählt.

Kritik – gab es natürlich auch.

Insbesondere im arabischen Raum (die Darstellung von Propheten ist im Islam verboten), von evangelikalen (oder nennen wir sie fundamentalen) Christen…. (Siehe wikipedia) ich denke es ist besser wenn Menschen sich Menschen mit einer modernen Version der Geschichte beschäftigen als gar nicht?

Ich wünsche mir mehr solche Filme. Damit die Menschen, die mit der Bibel (oder Büchern allgemein wenig zu tun haben), wenigstens die Grundlagen der.Kultur bestimmenden Religion kennenlernen. Damit es für Religionslehrer, ehrenamtliche in der kirchlichen Jugendarbeit usw. einfacher wird Themen einzuführen.
Damit ich mich selbst an den Sagenschatz meiner Religion erinnere.

:gesehen: A Nazi Legacy – What our fathers did.

Im Schwurgerichtssaal 600 wurde gestern (in Zusammenarbeit mit Mobiles Kino) “A Nazi Legacy – What Our Fathers Did”  gezeigt.
Die Dokumentation zeigt die Reise dreier Männer durch Europa, genauer durch Polen und die Ukraine.  auf den Spuren der Familiengeschichten.
Niklas Frank, Sohn von Hans Frank, dem damaligen Generalgouverneur oder “Schlächter von Polen”, der in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt wurde,
Horst von Wächter, dessen Vater Gouverneur von Galizien war und Menschenrechtsanwalt Philippe Sands, der die Reise angestoßen hat und dessen Familie fast komplett dem Holocaust zum Opfer fiel, folgen dabei den Spuren ihrer Familiengeschichten. Weiterlesen

:gesehen: “Wasser für die Elefanten”

Ein schönes Film-Märchen.
Ein Fast-Veterinärmediziner (Robert Pattinson) landet beim Zirkus. Erschießt ein Pferd, verliebt sich in Reese Whiterspoon, kämpft mit Christoph Waltz und freundet sich mit der Elefantendame Rosie an. Am Ende ist der Böse Tier- und Menschenquäler tot und Robert, Reese und Rosie leben gemeinsam noch viele Jahre glücklich.

Wohl nicht der beste Film des Jahres, aber schön ist er.

Trailer und Kritik gibt es z.B. [hier]

Liebesgeständniss

Sehr schön, gerade bei “Sol Goode” auf PRO7 (ja, mir war langweilig und ich hatte nix besseres zu tun – ausnahmsweise mal.)
Da gesteht er seiner besten Freundin seine Liebe und antwortet auf die Frage, warum er gerade sie liebt, antwortet dieser Sol:

“Weil ich mit dir den ganzen Tag verbringen kann und dann auch noch die Nacht mit dir verbringen will,
weil ich mich mag, wenn ich mit dir zusammen bin,
weil du jeden Song von Jimi Hendrix kennst,
weil du nicht versuchst gut auszusehen,
weil du meine beste Freundin bist”

:gesehen: “Der Vorleser”-Film

Letzte Woche den Film “Der Vorleser” gesehen.
Eines vorweg: dass ich das Buch gelesen habe ist schon eine Weile her, d.h. ich kann nicht beurteilen, in wie Weit die Macher sich an die literarische Vorlage von Bernhard Schlinks Roman gehalten haben, sondern nur den Film bewerten.

Dieser ist meiner Meinung nach den Gang ins Kino wert, vorausgesetzt man hat kein Problem auch im Dunkeln mit Popcorn noch den Kopf zu gebrauchen. Die Schauspieler spielen gut – nicht umsonst hat Kate Winslet einend Oscar bekommen und die Geschichte wird in verschiedenen Zeitsprüngen erzählt, ohne verwirrend zu werden.
Im ersten Teil des Films ist unglaublich viel Haut zu sehen. Nackt liegen Michael und Hannah im Bett, lieben sich oder er liest ihr vor. Ist Michael nicht gerade bei seiner älteren Geliebten verbringt er seine Freizeit mit Schulkameraden um Schwimmbad.
Später, Hannah ist inzwischen verschwunden, verlebt Michael ein Leben als strebsamer Jurastudent, bis, während eines Prozesses, Hannah wieder in sein Leben tritt.

Wie das Buch auch, lässt der Film am Ende die Frage offen, wer welche Schuld trägt und bringt uns zum Nachdenken.

:gesehen: Delphinsommer

Interessanter Film gestern auf 3Sat (ab und an lohnt sich GEZ-Gebühren bezahlen zu lassen halt doch).

Junges Mädchen, dass aus dem Schoss ihrer Sekte in die reale Welt einer Berliner Schule geworfen wird. Ihre Freundin stirbt, ihr Vater verprügelt sie weil sie ausbrechen will und am Ende bringt die Mutter ein großes Opfer …

Wer dazu kommt ihn sich anzuschauen, sollte es tun.

Mehr zum Inhalt hier:
[3sat-seite]
[wikipedia-artikel]

Oh, außerdem spielt Sophie Rogall mit, die mich schon in “Fickende Fische” begeistert hat.