Süßes Schlafmittel

lagerfeuer
Ich sitze dir gegenüber.
Bis vor kurzem war ich noch hellwach.
So langsam geht die Sonne auf.
Außer uns sind schon alle zuhause, oder haben sich mit ihrem Schlafsack und der Eroberung der Nacht irgendwo ein Plätzchen zum schlafen, kuscheln, … gesucht.
Wir zwei sitzen noch hier, hier an diesem Lagerfeuer, an dem den Abend und die Nacht lang diskutiert, gescherzt, erzählt und gesungen wurde.

Du bist mir gleich aufgefallen.
Ich kam vom pinkeln wieder, als ich dich das erste mal gesehen habe.
Von hinten habe ich dich gesehen und dieses Wunderwerk,
dass hinten in deiner Jeans unter dem Gürtel steckte, hat mich sofort fasziniert.
Du warst mit deinen Freundinnen gerade erst gekommen.
Ich war schon länger da.
Irgendwer musste das Feuer ja entfachen.
Die nächsten Stunden konnte ich leider nicht näher an dich rankommen,
Ich saß dir gegenüber, dass heiße Feuer zwischen uns.
Außer die Nacht über für dich zu singen konnte ich nichts machen.
Du hast mir zu gelächelt.
Dein hübsches Gesicht immer wieder in meine Richtung gedreht.

Du hast den leeren Platz neben mir entdeckt,
bevor ich mir seiner bewusst wurde.
Sitz plötzlich neben mir uns sprichst mich an.
Wir reden.
Und reden.
Du greifst meine Hand.
Wir reden.
Und lachen
Die Anderen verabschieden sich.
Das Feuer wird kleiner.
Ich nüchterner.
Die Faszination schwindet.
Die Erkenntnis, dass du so hohl wie hübsch bist trifft mich.
Wärst du eine Stunde früher gekommen,
wir hätten im Gebüsch noch so unglaublich viel Spaß gehabt.

Sorry Girl, but you’re not able to satisfy my brain,
you’re hot, sure,
but I’m to down-to-earth to kiss a puppet.

Ich gähne und verzieh mich.

Du bist das hübscheste Schlafmittel das ich bisher in
meinem kurzen Leben kennen lernen durfte.

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